ISF München e.V.

Das ISF München führt seit nunmehr 50 Jahren arbeits- und industriesoziologische Forschungs- und Gestaltungsprojekte zu Themen rund um Arbeit durch. Aus dieser Perspektive bezieht es alle gesellschaftlichen Bereiche in seine Forschungen ein. Das Institut betreibt dabei empirische Sozialforschung in einem umfassenden Verständnis. Dies schließt Untersuchungen in Betrieben und Interviews mit Beschäftigten und Experten ebenso ein wie theoretische Reflexion, Gestaltungs- und Praxisorientierung, Politikberatung, Wissenstransfer und Öffentlichkeitsarbeit. Am ISF München sind Meilensteine der deutschen industriesoziologischen Forschung gesetzt worden, besonders in der engen Verzahnung von empirischer und theoretischer Analyse von Betrieb und Gesellschaft. Dazu gehören unter anderem das Konzept des „subjektivierenden Arbeitshandelns“, das Erfahrungswissen und Subjektqualitäten der Beschäftigten fokussiert. Dazu gehören aber auch wesentliche Beiträge zur industriesoziologischen Methodik wie die Betriebsfallstudie oder das qualitative Intensivinterview. Das ISF leistet insbesondere auch kritische Beiträge zu den Themen Wirtschaft 4.0, Industrie 4.0 und Arbeiten 4.0 und bringt sich bei der Entwicklung und Begleitung neuer Gestaltungsansätze ein.